Wohnheim La Muntogna
Das Wohnheim La Muntogna, auf dem Hasenstrick am Bachtel gelegen, bietet sieben erwachsenen Menschen mit Autismus oder anderen geistigen Behinderungen ein Zuhause und einen Arbeitsplatz. Die herrliche Lage mit Blick über den Zürichsee, die Wanderwege und der grosse Garten ermöglichen den BewohnerInnen ein naturnahes Leben in einer familiären Gemeinschaft.
Arbeit
Verteilt auf zwei Werkstätten haben alle BewohnerInnen einen eigenen Webstuhl. Die selbst gewobenen Produkte (Küchentücher, Topflappen, Teppiche u.v.a.) verkaufen wir an den Märkten in der Umgebung.
Aus unserem Garten gewinnen wir verschiedene Gemüse, Salate, Früchte und Beeren. Alles wird biologisch angebaut und ist hauptsächlich für die Selbstversorgung bestimmt.
In der Wohngemeinschaft fallen vielfältige Arbeiten im und ums Haus an. Alle Aufgaben, wie Putzen, Waschen, Kochen und Bügeln, werden gemeinsam erledigt, wobei alle BewohnerInnen einen bestimmten Bereich haben, für den sie verantwortlich sind.
Förderung und Ziele
Die Förderung und Erhaltung der Selbständigkeit der BewohnerInnen steht für uns an erster Stelle. Jeder Bewohner ist Teil der Gemeinschaft und erledigt Arbeiten, die seinen individuellen Fähigkeiten entsprechen. Wichtig ist uns auch die Pflege von Ritualen und Festen im Tages- und Jahresablauf. Die Besuche von kulturellen Anlässen ergänzen das Gemeinschaftsleben und bieten eine willkommene Abwechslung.
Geschichtliches
Das Haus La Muntogna gehörte der Kunstmalerin und Anthroposophin Frau Elsa Philipp-Hess, die schon während Jahrzehnten immer wieder junge Menschen mit Gesundheitsproblemen bei sich aufnahm. 1984 schenkte sie die Liegenschaft dem Ekkharthof im Kanton Thurgau und ermöglichte dadurch die Gründung des Kleinwohnheimes. Im Jahre 1998 übernahm der damalige Verein Wehrenbach die Trägerschaft von La Muntogna und erwarb die Liegenschaft. Im Jahr 2001 ging das Wohnheim La Muntogna an die neugegründete Stiftung Wehrenbach über.
